30 de septiembre de 2011

Heideggers Ursprung des Kunstwerks. Ein kooperativer Kommentar (Heidegger-Forum 5)



Tal y como habíamos anunciado ya en nuestra cuenta de Facebook (21/09) y como habíamos adelantado en una entrada anterior de este mismo blog, la editorial Klostermann de Frankfurt/M. publica el 5º volumen de la serie "Heidegger-Forum", colección dedicada a la interpretación del pensamiento de Martin Heidegger editada por el profesor de la Universidad de Friburgo/Br. G. Figal.




En esta ocasión se trata de un volumen colectivo editado por David Espinet y Tobias Keiling sobre el texto que el filósofo alemán dedica a la obra de arte, y que se instituye en un paradigma propio en la "reflexión estética" del siglo XX. Más concretamente, el libro es un comentario cooperativo al ensayo "El origen de la obra de arte" de Heidegger.

Este volumen recoge los resultados de un proyecto de comentario colectivo de "El origen de la obra de arte", que tiene su origen en unas conferencias de Heidegger pronunciadas en la década de los 30 y que fue incluido posteriormente en la colección de ensayos Holzwege (Caminos de bosque). En el comentario han participado numerosos investigadores de muy diferentes procedencias académicas (véase el índice del volumen).

La página web de la editorial Klostermann ofrece el enlace correspondiente a la plataforma de libros digitales Libreka! en la que se pueden consultar secciones del libro.

En la descripción del proyecto de comentario de este texto de Heidegger se lee:

"Heideggers Der Ursprung des Kunstwerks (1935/1936) darf neben der Ästhetischen Theorie Adornos (posthum 1970) und Benjamins Das Kunstwerk im Zeitalter seiner Reproduzierbarkeit (1935/36) als der wichtigste Beitrag zur philosophischen Ästhetik des 20. Jahrhunderts gelten. Darüber hinaus bildet es den Anstoß der von Gadamer entwickelten Philosophischen Hermeneutik. Mit der Behauptung andauernder geschichtlicher Relevanz von Kunstwerken und der Vorrangstellung der Dichtung unter den Künsten nimmt Heidegger Themen der idealistischen Ästhetik auf, kombiniert sie mit Philosophemen der antiken Metaphysik und entwickelt sie in einer Theorie von Sprache und Dichtung weiter. Indem Heidegger der Kunst Erkenntniswert zuspricht, diese jedoch nicht (wie noch Kant) in einer Analytik des Schönen zu fassen sucht, sondern Kunst als eine von der positiven Wissenschaft unterschiedene sprachliche Wahrheitserfahrung beschreibt, bezieht Heidegger auch gegenüber Kant eine entschieden moderne Position. Heideggers Werkästhetik kann als Antwort auf Kants Rezeptions- und die - an Kant anschließende - Genieästhetik verstanden werden.

Als einer der Kristallations-, Wende- und Ausgangspunkte nicht nur in Heideggers Denken, sondern der gesamten Philosophischen Ästhetik hat Heideggers Aufsatz auch in anderen Disziplinen gewirkt, in der Literaturtheorie der Philologien, in der Kunstgeschichte und -wissenschaft, der Musikwissenschaft und Architektur, sogar in Soziologie und Geographie. Wie kaum ein anderer Text des Freiburger Philosophen eignet sich Der Ursprung des Kunstwerks zum fächerübergreifenden Austausch. Umso verwunderlicher ist es, dass der wirkmächtige Text bisher mit keinem einführenden Kommentar bedacht worden ist, der auch für jüngere oder philosophisch wenig vorgebildete Leser Hilfestellungen bietet. Das hier vorgeschlagene Projekt verbindet in einer wissenschaftlichen Tagung die Erarbeitung eines solchen einführenden Werkes mit der transdisziplänren Perspektivierung von Heideggers Ästhetik auf interdisziplinär hohem Niveau."

Heideggers Ursprung des Kunstwerks.
Ein kooperativer Kommentar (Heidegger-Forum 5)

Índice del volumen (Inhalt):


Themen

Francisco de Lara (Santiago de Chile):
Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände. Ding, Zeug und Werk in ihrer Widerspiegelung
Diana Aurenque (Freiburg i.Br.):
Die Kunst und die Technik. Herstellung, ποίησις, τέχνη
David Espinet (Freiburg i.Br.):
Kunst und Natur. Der Streit von Welt und Erde
Tobias Keiling (Freiburg i.Br./Boston):
Kunst, Werk, Wahrheit. Heideggers Wahrheitsverständnis in Der Ursprung des Kunstwerkes
Manuel Schölles:
Die Kunst im Werk. Gestalt – Stimmung – Ton
Matthias Flatscher (Freiburg i.Br./Wien):
Dichtung als Wesen der Kunst?
Antonio Cimino, David Espinet, Tobias Keiling:
Kunst und Geschichte

Philosophische Einflüsse

Michail Pantoulias (Freiburg i.Br.):
Heideggers Ontologie des Kunstwerks und die antike Philosophie. Heraklit und Aristoteles
Sebastian Schwenzfeuer (Freiburg i.Br.):
Vom Ende der Kunst. Eine kurze Betrachtung zu Heideggers Kunstwerkaufsatz vor dem Hintergrund des Deutschen Idealismus
Nikola Mirković (Freiburg i.Br.):
Heidegger und Hölderlin. Eine Spurensuche in Der Ursprung des Kunstwerkes
Antonia Egel (Freiburg i.Br.):
Das ‚eigene Mäh‘ der Kunst. Zu den literarischen Quellen in Der Ursprung des Kunstwerkes

Wirkungen im Werk Heideggers

Nikola Mirković (Freiburg i.Br.):
Schönheit, Rausch und Schein. Heideggers Auseinandersetzung mit der Ästhetik Nietzsches
Toni Hildebrandt (Basel):
„Bildnerisches Denken“. Martin Heidegger und die bildende Kunst
Fredrik Westerlund (Helsinki):
Heideggers Transformation der Phänomenologie in Der Ursprung des Kunstwerkes
Jerome Veith (Boston):
Dichten, Denken, Sagen. Wirkungen des Kunstwerkaufsatzes im späteren Sprachdenken Heideggers

Philosophische Wirkungsgeschichte

Adrián Navigante (Darmstadt):
Adorno über Heideggers Ontologie des Kunstwerks
Emmanuel Alloa (Basel):
Restitutionen. Wiedergaben des Ursprung des Kunstwerkes in der französischen Philosophie
Morten Thaning (Kopenhagen/Aarhus):
Rezeption in der philosophischen Hermeneutik








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